05.12.2012

Erfolgskriterien einer Karriere

Netzwerktreffen

„Als Führungskraft müssen Sie strategisches Denken unter Beweis stellen“, fasste Dr. Winter die Ausgangserwartung von Unternehmen zusammen. „Das bedeutet, Unternehmensziele und -herausforderungen nicht nur zu verstehen, sondern auch Konsequenzen und Maßnahmen für den zu leitendenden Geschäftsbereich ableiten zu können.“ Dafür sei ein ausgeprägtes Methodenwissen sehr viel wichtiger als detailliertes Fachwissen. Probleme müssten in Lösungsansätze überführt und Mitarbeiter wirksam zur Umsetzung motiviert werden. „Eine gute Führungskraft begleitet die Lösungsprozesse integer und souverän“, erklärt er.

Führungspotenzial würden Unternehmen aber nur erkennen, wenn man sich selbst angemessen präsentieren und Erfolge kommunizieren könne. Dies müsse schon im Bewerbungsverfahren professionell und routiniert geleistet werden. „Die erfolgreiche Absolvierung eines Bewerbungsverfahren kann und sollte vorbereitet, gelernt und geübt werden“, so der Personalberater.

Wie sich Frauen am besten auf Bewerbungen für eine Top-Postition vorbereiten, legte er auf Basis seiner jahrelangen Erfahrung als Personalvermittler für Führungskräfte dar.

Den rund 70 Teilnehmerinnen des Netzwerkes gab er konkrete Tipps an die Hand. Beispielsweise:

  • Führen Sie sich noch mal alle Abschlüsse, Zeugnisse und Kompetenzen vor Augen und bereiten sich vor, diese flüssig und schlüssig darlegen zu können.
  • Schärfen Sie Ihr eigenes Profil und üben Sie die Präsentation Ihres Werdegangs.
  • Bereiten Sie auf, wo, wie, wann und warum Sie erfolgreich waren.
  • Gehen Sie souverän mit Misserfolgen um und erklären Sie, was Sie daraus gelernt haben und welche Konsequenzen Sie daraus gezogen haben.

Diese Vorbereitung sollte schriftlich erfolgen, um es im Bewerbungsgespräch leichter abrufbar zu machen. „Bauen Sie sich im Vorfeld die eigene Erfolgsstory auf“, empfiehlt Dr. Winter. Nützliche Fragestellungen dazu seien: Warum haben Sie die einzelnen Stationen Ihres Lebenslaufes so und nicht anders durchlaufen? Wie sind Sie mit Fehlentscheidungen umgegangen? Was haben Sie in Ihrem Unternehmen erreicht? Was können Sie zum Unternehmenserfolg beitragen?

In seinem Vortrag ging Dr. Winter schließlich noch auf Details der Interviewführung, des vorteilhaften Wordings und den Umgang mit Case Studies ein. Mit einer klareren Vorstellung davon, was Unternehmen von einer Führungskraft erwarten und wie man sich als solche präsentiert, gingen die Teilnehmerinnen des Netzwerkes schließlich bim Get-Together in die Nachbesprechung.

 

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