20.06.2012

Externes Mentoring für Frauen

Unternehmens-Workshop

„Externes Mentoring birgt viele Vorteile“, erklärt Dr. Ritter den anwesenden Personalerinnen. „Der organisatorische Aufwand der Unternehmen ist gering. Außerdem können Mentorin und Mentee vielmals offener miteinander arbeiten, da sie sich in einem neutralen Verhältnis zueinander befinden.“

Und warum überhaupt Mentoring? Dr. Ritter zählt die wichtigsten Gründe auf: „Das Fach- und Erfahrungswissen von erfolgreichen Frauen soll sichtbar gemacht und weitergegeben werden. Es ist von großer Bedeutung, dass Nachwuchstalente weibliche Vorbilder bekommen. Außerdem schwingt beim Mentoring auch der Gedanke des Generationsaustausches mit.“

Die meisten der rund 200 Frauen, die sich jährlich bei der Arbeitsstelle melden, haben das Ziel aufzusteigen oder sich weiterzuqualifizieren. Dabei erhoffen sie sich von den rund 85 Mentorinnen das gesamte Paket: Erfahrungswissen, Strategieberatung, persönliche Einschätzungen, Empfehlungen und manchmal sogar Stilberatung.

„Für Unternehmen gibt es verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit unserem Netzwerk“, beantwortet Dr. Ritter die Nachfrage. „Zunächst können Personalverantwortliche einzelnen Mitarbeiterinnen das Programm natürlich empfehlen. Sollte eine Gruppe von Mitarbeiterinnen für ein Mentoringprogramm in Frage kommen, kann man über eine umfangreichere Kooperation sprechen. Möglich ist auch, dass unsere Mentorinnen ein internes Programm ergänzen.“ Als Voraussetzung dafür nennt sie eine klare „Top-Down-Strategie“ im Unternehmen.

„Ich hoffe, dass die Personalerinnen heute mit ausreichend Argumenten versorgt wurden, um zurück im Unternehmen auch die oberen Ebenen zu überzeugen“, resümiert Julia Lübberstedt am Ende der Veranstaltung.

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