22.06.2017

Die Führungskräfteschmiede im Literaturhauscafé

Gemeinsam für gute Führung!

 

Führungskräfte: intern entwickeln oder extern suchen? So lautete der Titel des Vortrags, mit dem Cornelia Schmidt, Organisationsberaterin der Führungskräfteschmiede, die Gäste am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, im Literaturhauscafé begeisterte. Eingeladen zum Karrieredinner an die Hamburger Außenalster hatte der Kooperationspartner Die Führungskräfte e. V. Schmidt spannte den Bogen von den aktuellen Herausforderungen Agilität, Digitalisierung und Diversität hin zu den individuellen HR-Strategien, mit denen Unternehmen versuchen, dem Fachkräftemangel und aktuellen Veränderungen zu begegnen.

 

 

Cornelia Schmidt, Organisationsberaterin im Projekt
"Die Führungskräfteschmiede", im Gespräch mit den Gästen

Dabei zitierte sie aus verschiedenen Studien, z. B. zu den Verflechtungen von Digitalisierung und Diversität bzw. von Agilität und Fehlerkultur. Die Führungskräfte diskutierten angeregt, wann es in den jeweiligen Branchen sinnvoll ist, bestehendes Personal zu entwickeln, und welche Situationen es erfordern, neues Personal zu rekrutieren. Dabei zeigte sich, dass neues Personal insbesondere gesucht wird, um neue Ideen ins Unternehmen zu holen. Aber auch der große Bedarf an Maßnahmen zur Digitalisierung erfordert die Neueinstellung entsprechender Expertinnen und Experten.

 

Die häufig geforderte Umstellung auf agiles Management ist hingegen nicht für alle Branchen relevant. Der Fachkräftemangel erfordert eine zunehmende interne Weiterbildung der ganzen Belegschaft und beschränkt sich nicht auf die Ebene der Führungskräfte.

 

Einig waren sich die Gäste darin, dass die Bedeutung einer guten internen Kommunikation gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Sowohl flache Hierarchien als auch sich selbst organisierende Arbeitsgruppen erfordern eine veränderte Fehlerkultur und damit eine breite Vertrauensbasis zwischen Führungskräften und Belegschaft. Mögliche Generationskonflikte zwischen der Babyboomer-Generation, der viele Führungskräfte heute angehören, und den Millennials, aus denen sich die Nachwuchskräfte rekrutieren, könnten durch eine offene Kommunikationskultur vermieden werden. Thematisiert wurde aber auch, ob der frische Wind, den neue Führungsansätze in ein Unternehmen bringen können, nicht durch die Sogwirkung der bestehenden Unternehmenskultur assimiliert wird.


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